Für viele Partnerprogramme ist Brand-Bidding ein Dorn im Auge – warum auch immer. Ich denke, wer immer Traffic und Sales erzeugt ist doch für einen Betreiber nur von Vorteil. Und wenn dieser Affiliate sogar Geld (zusätzlich zum Knowhow) investiert um mit dem Partnerlink die oberen Ränge – und auch Interessenten – zu erreichen dann sollte es dem Betreiber doch nur recht sein. Trotzdem wird immer wieder unter Androhung harter Strafen das Bieten auf Markennamen verboten.
Nun durfte ich neulich wieder einem extrem langweiligen Vortrag eines sogenannten SEM-Profis beiwohnen der nichts besseres auf seiner Agenda hatte als die verschiedenen Funktionen der Google Tools zu erklären. Also echte SEM-Insider-Infos. Jedoch ein Punkt war ganz interessant, nämlich daß ein Betreiber jederzeit bei Google seinen Markennamen (sofern er ein eingetragenes Warenzeichen ist) für SEM Gebote sperren lassen kann.

Da frage ich mich natürlich weshalb so viele trotzdem riesengroß darauf hinweisen daß dies verboten ist – und damit interessierte Publisher gleich darauf aufmerksam machen wie böse dieser Betreiber doch ist – statt es einfach bei Google zu sperren. Natürlich funktioniert das nur bei echten Markennamen, sonstige generische Begriffe oder evtl. Domainnamen müssen separat verboten werden – allerdings kann der Betreiber dies nur den eigenen Affiliates untersagen, die Konkurrenz wird sich darüber freuen.
Bildquelle: aboutpixel.de / “Nicht betreten” © schachspieler




